Rechtsanwältin & Strafverteidigerin Manon Heindorf

Manon Heindorf


"Quid est veritas?"

"Was ist die Wahrheit?"

(Pontius Pilatus)

 

Dieser so viel zitierte Satz geht zurück auf die dramatische Verhandlung über die Schuld des Nazareners Jesus beim Amtssitz des römischen Stadthalters Pontius Pilatus in Jerusalem. Die Vertreter der jüdischen Behörden bezichtigen Jesus eines Verbrechens, das nur mit dem Tod gesühnt werden konnte. Da ihnen selbst das Recht verwehrt war, die Todesstrafe zu vollstrecken, hofften sie, bei Pilatus Gehör zu finden und über ihn eine Hinrichtung zu erwirken. Doch Pilatus gab dem Drängen der Juden zunächst nicht nach. Er wollte sich ein eigenes Urteil bilden und empfing Jesus im Prätorium.

Der Wahrheitsbegriff ist zwiespältig und komplex. Die Unsicherheit in der Erkenntnis zwischen dem was "Wahr" und dem was "Falsch" ist, ist nicht zu bestreiten. Das eigentliche Problem der Wahrheitsfindung entsteht aber erst dann, wenn das geschriebene Recht auf die Fülle der zu beurteilenden Lebensumstände anzuwenden ist, sprich wie der konkrete Einzelfall -  Ihr konkreter Einzelfall - in Verbindung mit den vorliegenden besonderen Umständen unter dem Auge des Gesetzes zu beurteilen ist. Es existiert zumeist kein gradliniger Weg zwischen dem was "Wahr" und dem was "Falsch" ist. 

Vielmehr ist die Frage zu stellen: "Was ist richtig?" Denn nur wer auch die Richtigkeit in der Wahrheit sucht kommt zu einem Ergebnis, das sowohl menschlich als auch rechtlich nicht zu beanstanden ist.

Die Menschlichkeit darf und kann bei der Beurteilung Ihres ganz persönlichen Anliegens nicht außen vor bleiben und ist neben dem anzuwendenden Recht eine mitentscheidende Instanz bei der rechtlichen Entscheidung.

Ich mache es mir als Strafverteidigerin zur Aufgabe, diese "Richtigkeit" für Sie ans Licht zu bringen und Ihnen die bestmögliche Beratung und Verteidigung zu bieten, die Ihr persönlicher Einzelfall beansprucht, denn Strafverteidigung ist nicht "nur" ein Beruf, Strafverteidigung ist Leben und Strafverteidigung ist Leidenschaft. Es geht dabei immer um den Menschen mit seiner ganz persönlichen, unverwechselbaren Geschichte und genau dieser Mensch darf hinter seiner Straftat nicht vergessen werden und verdient genau diese leidenschaftliche und unnachgiebige Verteidigung seiner Rechte.


An folgende Verhaltensregeln sollten Sie sich unbedingt immer halten, wenn Ihnen der Vorwurf einer Straftat gemacht wird:

  • Machen Sie unbedingt von Ihrem Schweigerecht Gebrauch! Das heißt: Keine Aussage machen und ebenso keinen "Small-Talk" mit der Polizei halten.
  • Informieren Sie sofort telefonisch Ihren Anwalt! Bei einer Festnahme bestehen Sie auf den Ihnen zustehenden Anruf bei einem Anwalt.
  • Gehen Sie niemals ohne Ihren Anwalt zu einer Vernehmung oder erkennungsdienstlichen Behandlung!
  • Bei einer Durchsuchung rufen Sie sofort einen Anwalt an und unterschreiben Sie nichts!
  • Denken Sie daran, dass immer die Möglichkeit besteht, dass Ihr Telefon abgehört wird.


Ich stehe Ihnen gerne mit versiertem juristischen Rat zur Seite; zögern Sie nicht und kontaktieren Sie mich unter: 0201 43359064 oder füllen Sie nebenstehendes Kontaktformular aus.



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